laut denken

Es scheint eine gewisse Notwendigkeit für Zweisprachigkeit in diesem Blog zu geben … Ich fand heraus, daß ich viele englischsprachige Leser habe. Was denkt ihr? Sollte ich hier zweisprachig werden?

//Mei, nur dem Autoren nicht zuviel Feedback geben, er könnte sich dran verschlucken// … grmbl.

Schrauben und Zahnräder · Gelesen: 222  

4 Kommentare zu „laut denken“

  • shyen   |   24. Juni 2009 - 18:21

    I experienced that it’s awesome to write in english, but mothertongue feels better. Foreign languages tend not to express everything you want to say. You have to think before writing, even if it’s just a second. And sometimes it’s much better to write down what you feel. Without thinking, editing and translating it.
    Maybe you should write it in german first, then summarize it in english?!?

  • jamie   |   24. Juni 2009 - 21:01

    I wouldn’t even try to translate, I’d call it paraphrasing. At times I dream and think in english. You’re right. It’s different. Even feels as if you are a different person.
    Thanks for your opinion, I’ll think about it.

  • Frau A.   |   30. Juni 2009 - 9:15

    mit der muttersprache geht irgendwie auch ein teil der eigenen persönlickeit verloren. will sagen: egal wie gut man die zweitsprache beherrscht, man sagt nie zu 100% was man eigentlich meint, eben weil man dazu tendiert zu paraphrasieren.

  • jamie   |   30. Juni 2009 - 10:37

    Deckt sich nicht mit meiner eigenen Erfahrung. Vielmehr gibt es Teile meiner Persönlichkeit, die durch die zweite Sprache sehr viel besser dargestellt werden. Mag aber sein, daß es daran liegt, daß ich zwischen meinem 10. und 15. Lebensjahr – immerhin – quasi zweisprachig aufwuchs, dann später nochmal insgesamt drei Jahre im englischsprachigen Ausland war.
    Bis heute das Empfinden einer gewissen Gespaltenheit – je emotionaler das Thema, desto deutlicher das reflexhafte Ins-Englische-Fallen – und das kommt sicher aus den oben erwähnten Kinderjahren, nicht aus meinem Erwachsenen-Ich. Man könnte Bücher drüber schreiben. Grins. Sprachwerwerb ist schon ein spezielles Ding.

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